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Jedes Handwerk hat sein Zunftzeichen: die BäckerInnen die Brezen, der FriseurInnen die Schere, und seit neuestem die GeschichtenerzählerInnen den Apfel. Und zwar den blauen Apfel.

Den Apfel, weil der in vielen Geschichten eine entscheidende Rolle spielt. Er steht fast ganz am Anfang der jüdischen und christlichen Kultur: als paradiesisches Gewächs, das zwischen Gut und Böse unterscheiden läßt. Er taucht auch später immer wieder auf: als Preis für die schönste Frau, als Zielscheibe für größenwahnsinnige Feudalherren, in den Märchen ist er vergiftet oder vergoldet, er tötet oder bringt die Jugend zurück.

Und blau deswegen, weil so einen noch keine gesehen hat, sich aber jede vorstellen kann. Und so ist das mit vielen Geschichten, die erzählt werden.

 

Martin Ellrodt wurde 1966 geboren und hat seit 1987 erst einige Jahre in der Freien Theaterszene als Schauspieler gearbeitet, bevor er das Erzählen von Geschichten als Leidenschaft entdeckte. Er empfindet es als die kleinste Form von Theater, die keine Bühne, keine Requisiten und nur wenig Licht braucht. Mit der Kraft des gesprochenen Wortes allein sei es möglich, das Publikum in eine andere Welt zu versetzen, Bilder, Gerüche und Geräusche zu erzeugen. Sein Vorbild? "Die irischen Barden; sieben Jahre lang lernten sie, mit ihrem Harfenspiel die Leute zum Lachen zu bringen, sieben Jahre, um sie zu Tränen zu rühren, und noch einmal sieben Jahre, um sie zum Einschlafen zu bewegen. Ein Geschichtenerzähler sollte das auch beherrschen." Na, da hat er ja noch was vor sich.

 

Inzwischen hat er schon mal die folgenden Projekte in Angriff genommen:

 

Die Vita gibt es natürlich auch in einer ausführlichen Fassung.
Abdruck und sonstige Veröffentlichungen der Fotos bitte nur mit Nennung des Fotografen.
 
 
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© Angela Rohr
Bild mit 300 dpi
© Peter Müller
300 dpi
© Märchenland e.V.
300 dpi
© Märchenland e.V.
300 dpi
© Roman Grösser
300 dpi
© Roman Grösser
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